solar-pur AG verfügt über ein breit aufgestelltes Geschäftsfeld das die folgenden Bereiche umfasst.
Sonne: Unerschöpfliche Energiequelle
Die Sonne ist die Energiequelle der Zukunft, sauber und unerschöpflich.
Nach Schätzungen von Experten reicht Ihr Energiepotenzial mindestens für die nächsten 4 Milliarden Jahre. Dabei befördert Sie in weniger als einer Stunde so viel Energie auf die Erdoberfläche, wie die gesamte Menschheit in einem Jahr verbraucht.
Strom aus Sonnenenergie
Unter Photovoltaik (PV) versteht man die Technik der direkten Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie.
Als Energieumwandler werden Solarzellen verwendet. Grundbaustein ist immer ein PV-Modul, in dem eine bestimmte Anzahl von Solarzellen miteinander verschaltet sind. Mehrere Module ergeben dann den Solargenerator mit der gewünschten Anlagengröße. In den Modulen wird Gleichstrom produziert und über Gleichstromleitungen zum Wechselrichter geführt. Dieser Wechselrichter wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um. Über einen eigenen Zähler wird der gesamte produzierte Wechselstrom direkt ins öffentliche Stromnetz eingespeist und vergütet. Bei sogenannten "Inselanlagen" kann der erzeugte Strom auch selbst genutzt werden. Für kleinere Anwendungen, z. B. für einen Campingbus, Gartenbeleuchtung, Springbrunnenbewässerung oder Weidezaunanlagen gibt es die Möglichkeit, über geeignete Geräte den Gleichstrom direkt zu nutzen. Sollte der erzeugte Strom für das eigene Haus verwendet werden, müsste auch hier über einen Wechselrichter der Strom zu Wechselstrom umgewandelt werden. Außerdem muß dann eine Batterie/Akku-Anlage vorhanden sein, um den erzeugten Strom zwischenzuspeichern. (z. B. Licht und TV abends)
Entwicklung der Solarstromtechnik
Der Grundstein für die Solarstromtechnik wurde bereits im Jahr 1839 gelegt. Alexandre Edmond Becquerel entdeckte die Produktion von elektrischer Spannung nach einer Lichteinstrahlung auf bestimmte Strukturen - den so genannten photovoltaischen Effekt (photo=griech. Licht, -volt für Spannung).
Albert Einstein legte dann einen weiteren Grundstein für die Deutung des photoelektrischen Effekts (für den er 1921 den Nobelpreis bekam). Er trug mit anderen bedeutenden Physikern zu enormen Forschungsergebnissen und somit zur Weiterentwicklung bei. Diese Erkenntnisse hatten die ersten Solarzellen, basierend auf Silizium, zur Folge. Diese wurden 1954 in den USA entwickelt und gebaut. Hintergrund war die zuverlässige, geringe und mit langer Lebensdauer erforderliche Energieversorgung von Satelliten.
Heute ist die Energieversorgung von Raumfahrzeugen durch Photovoltaikmodule Standard.
Durch die Ölkrise 1973 wurde auch über den Einsatz von Solarzellen auf der Erde nachgedacht und als Folge entstanden die ersten Fertigungsstätten für Solarzellen aus Silizium und Modulen.
Finanzierung:
In der Regel ist Ihre Hausbank erster Ansprechpartner bei der Anlagenfinanzierung. Diese vermitteln Ihnen auch neben eigenen Krediten eine evtl. Finanzierung über die bundeseigene KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Die KfW-Bank hat spezielle Programme für zukunfts- und umweltbewusste Bauvorhaben aufgelegt.
Auch wir haben Kontakt zu verschiedenen Banken und Finanzierungsmöglichkeiten und beraten Sie gerne.
Umsatzsteuer:
Durch die Installation einer Photovoltaikanlage sind Sie nun Unternehmer und erhalten bei der Umsatzsteuer-Anmeldung Ihrer Anlage beim Finanzamt die gezahlte Mehrwertsteuer (Vorsteuer) wieder zurück. Sie brauchen die Mehrwertsteuer also nicht zusätzlich zu finanzieren.
Sie müssen jedoch die erhaltene Mehrwertsteuer, die Sie zu Ihrer Vergütung von Ihrem Stromversorgungsunternehmen erhalten, ans Finanzamt abführen. Des weiteren kann dann auch zukünftig bei sämtlichen Ausgaben, die die PV-Anlage betreffen, die gezahlte Vorsteuer mit der zu bezahlenden Mehrwertsteuer verrechnet werden.
Abschreibung:
Die Gesamtkosten Ihrer PV-Anlage können auf 20 Jahre verteilt von der Steuer abgeschrieben werden, d. h. Ihr zu versteuerndes Einkommen sinkt.
Hier gibt es zwei wesentliche Möglichkeiten, die lineare oder die degressive Abschreibung. Welche für Sie die bessere Möglichkeit ist, kann Ihnen Ihr Steuerberater aufzeigen.
Außerdem gibt es noch die Möglichkeit über eine 20 % Sonderabschreibung und über eine Investitionsrücklage im Vorjahr der Investition.